Der HSC Wels blickt auf eine intensive und insgesamt sehr erfolgreiche Saison in der HLA Challenge 2025/26 zurück. Über weite Strecken der Spielzeit zeigte die Mannschaft konstante Leistungen, entwickelte sich als Team weiter und bestätigte ihre starke Rolle in der Liga. Besonders im Grunddurchgang präsentierte sich der HSC Wels wettbewerbsfähig und holte sich am Ende den 3. Platz. Der Einzug ins Aufstiegsplayoff wurde dabei nur hauchdünn verpasst – gerade einmal ein Punkt fehlte letztlich auf den entscheidenden Platz.
Die HLA Challenge war auch in dieser Saison wieder von einem engen und umkämpften Feld geprägt, in dem viele Spiele auf Augenhöhe stattfanden. Für den HSC Wels bedeutete das, in jeder Runde konzentriert und geschlossen aufzutreten. Dass die Mannschaft den Grunddurchgang auf dem dritten Rang beenden konnte, unterstreicht die positive Entwicklung des Teams und zeigt, dass sich der Verein in der Liga weiter festigt.
In der anschließenden Abstiegsrunde bestätigte der HSC Wels seine gute Form eindrucksvoll. Mit einer starken Serie setzte sich das Team am Ende auf Platz 1 und schloss die Saison damit als bestes Team der Runde ab. Dieses Ergebnis ist nicht nur sportlich wertvoll, sondern gleichzeitig das beste Vereinsergebnis seit der Teilnahme an der HLA Challenge. Damit setzt der HSC Wels ein klares Zeichen für die eigene Entwicklung und für die kommenden Aufgaben.
Besonders erfreulich war zudem, dass der HSC Wels mit Filip Jaszai den besten Torschützen der Hauptrunde stellte. Darüber hinaus wurde Jaszai zum besten rechten Flügel der HLA Challenge West gewählt und unterstrich damit seine starke Saisonleistung eindrucksvoll. Auch weitere Spieler des HSC Wels erhielten Anerkennung: Mit Daniel Röthig, Stevan Oljaca, Jovica Kutic und Samir Pobric standen gleich mehrere Akteure zur Wahl für die Auszeichnung als bester Spieler auf ihrer Position. Das zeigt, dass sich die starken Leistungen des Teams nicht nur in der mannschaftlichen Bilanz, sondern auch individuell widerspiegelten.
Trainer David Jödicke zog nach Saisonende ein positives Fazit:
„Natürlich sind wir ein Stück weit enttäuscht, dass wir den Einzug in die Aufstiegsrunde am Ende so knapp verpasst haben. Wenn man über weite Strecken der Saison so gut mitgehalten hat, will man sich am Ende auch mit diesem Platz belohnen. Trotzdem müssen wir das gesamte Jahr realistisch einordnen: Der dritte Platz im Grunddurchgang und der anschließende erste Platz in der Abstiegsrunde sind ein starkes Ergebnis und zeigen, welche Entwicklung die Mannschaft und der gesamte Verein genommen hat.“
Auch Sportlicher Leiter Dominik Maric zeigte sich zufrieden mit dem Verlauf der Saison:
„Diese Saison war in vielerlei Hinsicht ein wichtiger erster Meilenstein für unser Projekt in Wels. Es war die erste Spielzeit seit dem Start dieser Entwicklung, und gleichzeitig haben wir während der Saison auch einige Umstrukturierungen im Verein vorgenommen. Umso bemerkenswerter ist es, dass wir bereits in dieser ersten Saison das beste Vereinsergebnis seit der Teilnahme an der HLA Challenge erreichen konnten. Das ist keineswegs selbstverständlich.
Gleichzeitig sehen wir auch, dass wir sportlich und organisatorisch schon einen deutlichen Schritt nach vorne gemacht haben. Vor allem im Herrenbereich ist es uns gelungen, die Strukturen weiter zu professionalisieren — sei es durch mehr Trainingseinheiten, gezielte Videoanalysen oder allgemein durch eine noch konsequentere Vorbereitung auf die Spiele. Das sind Entwicklungen, die uns als Verein weiterbringen und auf die wir aufbauen können.
Trotzdem ist uns bewusst, dass wir noch einen langen Weg vor uns haben. Die Saison hat gezeigt, welches Potenzial in dieser Mannschaft und in diesem Projekt steckt, aber auch, dass noch vieles möglich ist. Jetzt gilt es, den nächsten Schritt zu machen und die positiven Entwicklungen weiter voranzutreiben.“
Mit diesem erfolgreichen Abschluss geht der HSC Wels mit viel Selbstvertrauen in die nächste Phase. Die gezeigten Leistungen machen deutlich, dass der Verein sportlich auf einem guten Weg ist und in der kommenden Saison sportlich den nächsten Schritt machen möchte.